Patricia Ankele Sivasakti Yoga

Śivaśakti Yoga

Meine größte Inspiration ist Ananda Leones Śivaśakti Yoga. Hier fühle ich mich zuhause, weil diese Form des Yoga mich überzeugt und tief in meinem Inneren berührt. Es erfüllt mich mit Freude, dieses großartige Geschenk und Werkzeug der Lebenskunst an meine Schüler weitergeben zu dürfen, sie ein Stück des Weges auf der Reise zu sich selbst begleiten zu können.

 

Śivaśakti Yoga ist Ananda Leones eigens entwickelter Yogastil. In dieser kraftvollen, tantrischen Variante des Hatha Yoga verschmelzen altbewährte traditionelle Yogatechniken aus der Tradition des indischen Arztes und Yogis Swami Dr. Gitananda (wo Ananda im Ashram Yoga studiert hat) mit modernen Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft. Elemente des Anusara Yoga, Asthanga Yoga und Triyogaflow werden harmonisch integriert.

 

„Ein entscheidendes Merkmal des Śivaśakti Yoga ist der Ansatz, dass alle Aspekte unserer Person und unserer gesamten Existenz willkommen sind. Es wird nicht zwischen wünschenswerten (guten) und weniger wünschenswerten (schlechten) Eigenschaften unterschieden, alles sind Facetten ein und desselben Diamanten. Auch beim Atmen ist ja nicht das Einatmen besser als das Ausatmen, beide erwachsen vielmehr jeweils aus dem anderen und gehen wiederum in ihm auf, denn nur gemeinsam können sie uns nähren und bei Gesundheit erhalten.“

Ananda Leone

 


śiva
 und śakti sind zwei der wichtigsten Gottheiten aus dem Hinduismus. In der Praxis werden siva und sakti nicht als märchenhafte Gottheiten betrachtet, sondern als Metapher für die Polarität des Lebens. Es sind immer beide Energien in uns vorhanden, die Eine existiert nicht ohne die Andere. Im Śivaśakti Yoga feiern wir alle diese Qualitäten, vernetzen sie miteinander, entwickeln ein größeres Bewusstsein für diese unterschiedlichen Energien, lassen sie sich gegenseitig nähren und entwickeln. So lernen wir uns selbst immer besser kennen und können ein Gleichgewicht im Handeln bewahren – das ist Yoga.

 

śiva repräsentiert:
 

śakti repräsentiert:

  • Das männliche Prinzip
  • Unveränderliches Bewusstsein
  • Körperliche Kraft
  • Muskuläre Energie
  • Kontraktion
  • Stabilität (sthira)
  • Erdung, verwurzeln
  • Anspannen, zentrieren
  • Ruhe
  • Konzentration
  • Rechte Körperseite
  • Rationelle Energie
  • Das weibliche Prinzip
  • Schöpferisches Bewusstsein
  • Physische und geistige Flexibilität
  • Organische Energie
  • Extension
  • Leichtigkeit (sukha)
  • Wachstum, ausdehnen
  • Loslassen, Weite erfahren
  • Bewegung
  • Kreativität
  • Linke Körperseite
  • Intuitive Energie

 

Für unsere Übungspraxis bedeutet das konkret:

 

In der asana ziehen wir die Energie von der Peripherie (Arme und Beine) zur Körpermitte, um mit den Muskeln die Gelenke zu stabilisieren, uns zu fokussieren (śiva-Qualität). Erst dann können wir uns ausdehnen und Raum in der Stellung schaffen, Weite erfahren.(śakti-Qualität). Es ist eine körperliche Erfahrung des Wechselspiels zwischen śiva (muskuläre Energie) und śakti (organische Energie). Erst Stabilität, dann Leichtigkeit.

 

Was bringt uns das im Alltag?

 

Gut verwurzelt und geerdet (śiva-Qualität) werden wir nicht mehr so durchgeschüttelt von den Ereignissen des Lebens. Wir nehmen am Tanz des Lebens teil, bleiben innerlich aber losgelöst und ganz leicht (śakti-Qualität).

 

„Yoga is not about touching your toes, it`s about what you learn on the way down.” ;-)

Zitat

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