Yoga & Ernährung – das perfekte Duo
für mehr Energie, Balance und Wohlbefinden
Geht es dir auch so? Zwischen Beruf, Familienleben und all den Verpflichtungen des Alltags sehnst du dich endlich nach Zeit nur für dich selbst. Bestimmt hast du auch noch Ansprüche an deine eigene Gesundheit, dein Aussehen, deine körperliche und mentale Fitness. Das ist im Alltag ganz schön viel. Spürst du den Ruf nach einem Sommerwochenende in der Natur, das nicht noch mehr von dir verlangt? Sondern dir etwas zurückgibt!
Dein Körper verändert sich ab 35+
Viele Frauen spüren oft schon ab 35 oder 40 Jahren – mit der beginnenden Perimenopause – dass ihr Körper anders reagiert. Auf Stress. Auf zu wenig Schlaf. Auf unregelmäßiges Essen. Auf zu viel Kaffee, Zucker oder hastige Mahlzeiten nebenbei.
Vielleicht kennst du es auch: Du bist morgens noch ganz okay, fällst aber am Nachmittag in ein Loch. Du hast plötzlich Heißhunger, obwohl du doch eigentlich genug gegessen hast. Du fühlst dich innerlich unruhig und gleichzeitig erschöpft. Oder du wachst nachts zwischen drei und vier Uhr auf und kommst nicht mehr richtig zur Ruhe.
In solchen Phasen braucht der Körper meist nicht noch mehr Druck, sondern etwas anderes: Rhythmus, Ruhe, Nährstoffe und eine Form von Bewegung, die nicht zusätzlich auslaugt.
Genau hier treffen sich Yoga und Ernährung auf eine sehr schöne Weise. Denn Yoga hilft dir, wieder bei dir selbst anzukommen. Und nährstoffreiches Essen hilft dir, dort auch zu bleiben.
Yoga bringt dich zurück in deinen Körper
Eine sanfte Yin-Praxis kann wie ein tiefes Ausatmen wirken. Der Kiefer wird weicher. Die Schultern sinken. Der Bauch darf loslassen. Der Atem wird ruhiger. Und plötzlich entsteht wieder etwas Raum zwischen dir und allem, was im Alltag an dir zieht.
Yang-Yoga setzt einen anderen Impuls. Es kräftigt, richtet auf, bringt Wärme und neue Lebendigkeit in den Körper. Gerade wenn du dich träge, schwer oder innerlich festgefahren fühlst, kann das unglaublich guttun.
Das eine schenkt dir Ruhe. Das andere neue Energie. Beides zusammen kann dich wieder in eine Balance bringen, die sich nicht gemacht anfühlt, sondern echt.
Ernährung trägt deine Yoga-Praxis
Yoga ist in solchen Zeiten viel mehr als Dehnung oder ein Training auf der Matte. Es ist eine wirksame Methode, dein Nervensystem nachhaltig zu regulieren und wieder zu spüren, was gerade wirklich da ist.
So, wie Yoga auf dein Nervensystem wirkt, wirkt deine Ernährung auf deine Stabilität, deinen Stoffwechsel und deine Kraft: Wenn du als Frau zu wenig Eiweiß isst, zu hastig isst oder Mahlzeiten dich nur kurz satt machen, merkst du das oft schneller, als dir lieb ist: an deiner Konzentration, an deinem Hunger, an deiner Stimmung und nicht zuletzt auch daran, wie du dich in deinem Körper fühlst.
Eine pflanzenbetonte, protein- und ballaststoffreiche Ernährung kann hier wunderbar unterstützen, wenn sie nährend aufgebaut ist. Das bedeutet nicht: leichter, kleiner, asketischer.
Sondern eher: klarer, wärmer, regelmäßiger und besser zusammengesetzt.
Retreat: Yoga & Ernährung
mit Luise Illigen & Patricia Ankele
Dieses verlängerte Yoga-Wochenende ist genau richtig für Dich, wenn
Du Dich nach einer nährenden Auszeit sehnst und Du mehr über Yoga & Ernährung erfahren möchtest.
Genieße mit Patricia eine ausgleichende Yogapraxis nach der inneren Körperuhr und lass Dich durch Ernährungs-Impulsvorträge & Meditation von Luise inspirieren. Lade Dich wieder vollständig auf und lass alles, was Dich nicht nährt los. Verbinde Dich mit der Fülle in der Natur und in Dir.
Warum Eiweiß und Ballaststoffe jetzt so wichtig sind
Gerade in der Lebensmitte wird es wichtiger, den Körper bewusst mit Bausteinen zu versorgen, die ihn wirklich nähren. Eiweiß unterstützt den Erhalt deiner Muskulatur. Das ist nicht nur für Kraft und Haltung wichtig, sondern auch für Stoffwechsel, Stabilität und ein gutes Körpergefühl. Wer regelmäßig Yoga übt, spürt meist sehr schnell, wie angenehm es ist, wenn der Körper nicht nur beweglich, sondern auch gut versorgt ist.
Die magische 30: ein einfacher Alltagsschlüssel für mehr Balance
Manchmal muss gesunde Ernährung nicht kompliziert sein: Eine Zahl kann schon viel verändern.
30 g Protein pro Mahlzeit
Eiweiß hilft dir, länger satt zu bleiben und deinen Körper stabil durch den Tag zu tragen. Gerade in der Lebensmitte ist es wichtig, jede Hauptmahlzeit so aufzubauen, dass sie ungefähr 30 g Protein liefert. Das unterstützt nicht nur den Muskelerhalt, sondern macht es oft auch leichter, Heißhunger am Nachmittag oder Abend vorzubeugen.
30 g Ballaststoffe pro Tag
Ballaststoffe nähren dein Darmmikrobiom, fördern die Verdauung und sorgen für eine angenehmere, ruhigere Sättigung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen mindestens 30 g pro Tag.
30 verschiedene Pflanzen pro Woche
Je vielfältiger du isst, desto mehr verschiedene Pflanzenfasern landen in deinem Darm. Genau das scheint für die Vielfalt des Mikrobioms besonders spannend zu sein. Das bekannte 30-Pflanzen-Ziel ist dabei kein starres Muss, sondern ein motivierender Richtwert: Vielfalt zählt.
So sieht das ganz konkret aus
30g Protein pro Mahlzeit können zum Beispiel so aussehen:
- Tofu-Gemüse-Pfanne mit Reis: 200g Naturtofu & 150g TK-Erbsen, Gemüse nach Wahl, etwas Reis dazu. Macht zusammen: ca. 35g Protein
- Linsenpasta mit Tomatensauce: 100g Linsen- oder Kichererbsenpasta (trocken), 2 EL Hefeflocken, Tomatensauce, Zucchini oder Pilze dazu. Macht zusammen: ca. 30g Protein
- Kichererbsen-Curry: 240g Kichererbsen aus dem Glas, 150g TK-Erbsen, 2 EL Tahin. Macht zusammen: ca. 33 g Protein
30g Ballaststoffe pro Tag können zum Beispiel so aussehen:
- 180 g Beerenmischung, 125 g Vollkornnudeln, 150 g rote Paprika, 150 g Brokkoli, 125 g Kichererbsen und 40 g Pumpernickel ergeben zusammen 30,8 g Ballaststoffe.
- 140 g Birne, 15 g Leinsamen, 60 g Haferflocken, 250 g Kartoffeln, 150 g Karotten, 125 g Linsen, 125 g Rhabarber und 25 g Mandeln ergeben zusammen 33,3 g Ballaststoffe.
30 verschiedene Pflanzen pro Woche können viel einfacher sein, als es klingt.
Eine einzige Woche könnte schon so aussehen: Hafer, Roggen, Quinoa, Linsen, Kichererbsen, weiße Bohnen, Edamame, Mandeln, Walnüsse, Kürbiskerne, Leinsamen, Hanfsamen, Brokkoli, Paprika, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Spinat, Rucola, Tomaten, Gurke, Pilze, Beeren, Apfel, Birne, Kiwi, Zitrone, Petersilie, Basilikum und Ingwer.
Das sind bereits 30 verschiedene Pflanzen. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Vielfalt über die Woche.
Dein Körper liebt Rhythmus
Viele Frauen merken: Es ist gar nicht nur wichtig, was sie essen oder welche Yoga-Praxis sie machen. Es ist auch entscheidend, wann und wie. Ein rhythmischer Tag kann unglaublich entlastend sein.
Morgens nicht sofort losrennen, sondern erst einmal ankommen. Tagsüber regelmäßig essen, statt sich bis zum Nachmittag durchzuhangeln. Die Hauptmahlzeit bewusst und in Ruhe genießen. Abends leichter werden. Und nicht erst dann auf Entspannung hoffen, wenn der Körper schon völlig überreizt ist.
Aus Ayurveda und TCM kennen wir seit Langem die Idee, dass der Mensch dann aufblüht, wenn er im Rhythmus lebt. Auch im Alltag spüren viele Frauen sehr konkret, wie gut es tut, wenn Mahlzeiten und Ruhezeiten wieder einen Platz bekommen.
Ein warmer Start in den Tag. Ein nährendes Mittagessen. Eine sanfte Abendroutine.
Vielleicht eine kurze Atemübung. Vielleicht ein paar ruhige Vorbeugen. Vielleicht einfach zehn Minuten ohne Handy und ohne Müssen. So beginnt Regulation oft: nicht spektakulär, sondern still.
Yoga macht achtsamer. Ernährung macht stabiler.
Das Schöne an dieser Kombination ist: Beide Wege stärken sich gegenseitig.
Wer Yoga übt, spürt oft genauer, was wirklich guttut. Plötzlich ist da mehr Bewusstsein dafür, ob ein Essen Kraft schenkt oder eher beschwert. Ob der Körper Wärme braucht oder Frische. Ob gerade Aktivierung hilfreich ist oder Ruhe.
Und umgekehrt verändert gutes Essen auch die Praxis. Wenn du satt, aber nicht schwer bist, wird die Matte ein anderer Ort. Wenn dein Blutzucker stabiler ist, fällt Konzentration leichter. Wenn dein Körper genug Eiweiß, Ballaststoffe und Nährstoffe bekommt, fühlst du dich oft klarer, kraftvoller und gleichmäßiger.
Dann geht es nicht mehr darum, dich ständig zu disziplinieren. Sondern darum, dich gut zu begleiten.
Es darf konkret und einfach sein
Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft: Es muss nicht kompliziert werden.
Manchmal beginnt es schon hier: mit einem Frühstück, das dich wirklich nährt. Mit einem Mittagessen, nach dem du dich wach statt müde fühlst. Mit einer Thermoskanne Tee. Mit einer Handvoll Nüsse statt dem dritten Kaffee. Mit einer ruhigen Yin-Stunde am Abend statt noch mehr Input. Mit einem Tag, an dem du dich wieder fragst: Was brauche ich gerade wirklich?
Yoga und Ernährung sind dann keine zusätzlichen To-dos. Sondern zwei Wege, liebevoller mit dir selbst umzugehen.
Genau darum geht es in unserem Retreat
Bei unserem Retreat „Yoga & Ernährung“ vom 10.–12. Juli 2026 im Seehotel Huberhof geht es genau um dieses Zusammenspiel.
Um Yoga, das dich stärkt und entspannt. Um Ernährung, die alltagstauglich ist und dich wirklich trägt. Um Raum zum Durchatmen. Um gutes Essen. Um Bewegung und Regeneration. Und um das schöne Gefühl, wieder mehr bei dir selbst zu sein.
Ein Sommerwochenende, das dich beschenkt, statt dich zu fordern.
Retreat Yoga & Ernährung
mit Luise Illigen & Patricia Ankele
Dieses verlängerte Yoga-Wochenende ist genau richtig für Dich, wenn
Du Dich nach einer nährenden Auszeit sehnst und Du mehr über Yoga & Ernährung erfahren möchtest.
Genieße mit Patricia eine ausgleichende Yogapraxis nach der inneren Körperuhr und lass Dich durch Ernährungs-Impulsvorträge & Meditation von Luise inspirieren. Lade Dich wieder vollständig auf und lass alles, was Dich nicht nährt los. Verbinde Dich mit der Fülle in der Natur und in Dir.

